Datenschutzverstoß vermeiden

Sie habe eine Abmahnung via E-Mail oder Post erhalten, dass Sie den Datenschutz auf Ihrer Webseite nicht eingehalten haben?

Wir erklären Ihnen, was nun zu tun ist!

Wir haben von mehreren Kunden Berichte erhalten, dass diese E-Mails oder Schreiben erhalten haben, in denen sie aufgefordert werden, Google Fonts von ihrer Website zu entfernen. Diese E-Mails bzw. Schreiben sind häufig in Form einer Abmahnung formuliert und fordern den Empfänger auf, einen Schadensersatz in Höhe von 100€ zu zahlen.

Gern helfen wir Ihnen, falls Sie eine solche E-Mail oder solch ein Schreiben erhalten haben.

Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

DSGVO - Datenschutz Konzept

So kann eine solche Abmahnung aussehen


Beispiel GmbH
Beispielstr. 123
12345 Beispielstadt

Sehr geehrte Damen und Herren,

am XX.XX.2022 / ca. XX:XX Uhr besuchte ich nach einer Suche im Internet Ihre Website, https://www.ihredomain.de, und musste erschreckend feststellen, dass diese ohne meine Zustimmung Schriftarten von Google Fonts beziehungsweise deren Server geladen hat.

Wie ich mittlerweile sicher weiss, wird dabei meine IP-Adresse, wodurch ich zumindest teilweise identifizierbar bin und auch mein sonstiger Internetverlauf nachvollzogen werden kann, an Google und deren Server in den USA übermittelt.

Dies ist wohl bedingt dadurch, dass Sie auf Ihrer Website die Fonts direkt über die Google-URL einbinden, anstatt diese lokal über Ihre Seite zu laden.

Dieses ist nicht nur nach der DSGVO nicht zugelassen, vielmehr sehe ich mich auch in meiner informellen Selbstbestimmung verletzt. Was macht Google mit meinen Daten? Wie werden diese nun dort verwendet? Vielleicht können Sie mir hier eine, mich beruhigende Information geben.

Ähnlich ging es auch einem anderen Nutzer, hier urteilte bereits das Landgericht München 1 – Aktenzeichen 3 O 17493/20.

Einen Nachweis über den Besuch Ihrer Website habe ich abgespeichert.

Damit es nicht anderen unwissenden Besuchern Ihrer Website so geht wie mir,  fordere ich Sie hiermit auf, unverzüglich bis SPÄTESTENS XX.XX.2022 sämtliche Google Fonts, die über die Server von Dritten geladen werden, dauerhaft zu entfernen und mir hierüber eine Rückmeldung zu geben.

Das Landgericht München hat entschieden, dass dem Nutzer, dem es genauso ging wie mir, ein Schadensersatz in Höhe von 100,00 Euro zusteht.

Dieser Betrag sehe ich auch für angemessen an, obwohl die Problematik wohl nach meiner Recherche von Lange besteht und Sie genug Zeit hattenn, diese zu lösen.  Bitte überweisen Sie diesen neben Ihrer Bestätigung der Entfernung bis zum 25.06.2022 auf mein Konto IBAN/BIC Kontoempfänger XXX XXX.

Sollte ich jedoch bis dahin keine Widergutmachung erhalten haben, muss ich mich bei meinem Rechtsanwalt über weitere Schritte erkundigen, damit ich weiß, wer wie wo was über Ihre Website mit meinen Daten gemacht hat.

Das Landgericht München hat ebenfalls entschieden, dass bei Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro, ersatzweise Haft, fällig wird. Auch wenn ich mich nicht dabei wohl fühle, wo meine Daten nun sind und was Google damit anstellt, möchte ich aber auch nicht, dass Sie eine solche Strafe tragen müssen, weil Ihnen ein Fehler unterlaufen ist.

Ich finde, jeder hat eine zweite Chance verdient, einen Fehler widergutzumachen, und biete Ihnen dies hiermit an. Vielleicht hilft es Ihnen, über Google finden Sie nützliche Anleitungen zum sicheren Einbinden von Google Fonts und auch diverse Anbieter, die Ihnen sicherlich dabei helfen können.

Nutzen Sie die Chance, ich habe bereits mit meiner Rechtschutzversicherung telefoniert, die mir im Zweifel volle Kostenzusage für eine Klage erteilt hat.

Mit freundlichen Grüßen aus Stadt
XXX XXX

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