Vermarktungs­förderung für Potsdam

Förderrichtlinie zur Stärkung von Kleinstunternehmen in der Landeshauptstadt Potsdam

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Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Stärkung von Kleinstunternehmen in der Landeshauptstadt Potsdam bei der überregionalen Vermarktung sowie dem überregionalen Absatz der Produkte und Dienstleistungen. Dadurch soll insbesondere die einzelunternehmensbezogene Positionierung im unternehmerischen Wettbewerb unterstützt werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind eigenständige Kleinstunternehmen mit ihrer Hauptniederlassung oder selbstständigen Zweigniederlassung in der Landeshauptstadt Potsdam, die:

  • weniger als 10 Personen beschäftigen,
  • einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. EUR erzielen,
  • eigenständig sind,
  • sich nicht in Schwierigkeiten befinden

und folgenden Wirtschaftszweigen zuzuordnen sind:
(entsprechend der Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 2008 - WZ 2008)

  • Anbau einjähriger Pflanzen (Abschnitt A | Klasse 01.1)
  • Anbau mehrjähriger Pflanzen (Abschnitt A | Klasse 01.2)
  • Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken (Abschnitt A | Klasse 01.3)
  • Haltung von anderen Rindern, Schafen und Ziegen und Schweinen (Abschnitt A | Klasse 01.42, 01.45 und 01.46)
  • Verarbeitendes Gewerbe (Abschnitt C)
  • Baugewerbe (Abschnitt F)
  • Einzelhandel in Verkaufsräumen mit einer maximalen Verkaufsfläche von 300 m² (Abschnitt G | Klasse 47)
  • Gastronomie (Abschnitt I | Klasse 56)
  • Information und Kommunikation (Abschnitt J)
  • Architektur- und Ingenieurbüros; technische, physikalische und chemische Untersuchung (Abschnitt M | Klasse 71)
  • Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin (Abschnitt M | Klasse 72.1)
  • Ateliers für Textil-, Schmuck-, Grafik- u. ä. Design (Abschnitt M | Klasse 74.1)
  • Vermietung von Sport- und Freizeitgeräten (Abschnitt N | Klasse 77.21)
  • Garten- und Landschaftsbau (Abschnitt N | Klasse 81.30.1)

Generell ausgeschlossen nach dieser Richtlinie sind "Backshops und Selbstbedienungsbäckereien", "Handelsketten und Filialisten", "Franchisenehmer*innen", "Apotheken und Augenoptiker", "Tankstellen", "Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung von Tabak, Tabakerzeugnissen, Tabakersatzstoffen", "Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung von Waffen und Munition".

Was beinhaltet die Förderung?

Marketing­beratung

Ziel: Beratung zu den vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings und Umsetzung der empfohlenen Leistungen, z.B.:

  • Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie
  • Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz mit
    • Web-Shops
    • Social-Media-Tools
    • Content-Marketing
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Unter­nehmens­­bezo­genes
Erschei­nungsbild

Ziel: Aufbau und Stärkung des Unternehmens durch:

  • konzeptionelle Entwicklung eines einheitlichen unternehmensbezogenen Erscheinungsbildes
  • Neukonzipierung und -gestaltung eines bereits bestehenden Erscheinungsbildes (Re-Design)
  • Produktion von neuentwickelten unternehmensbezogenen Kommunikationsmittel

Unter­nehmens­be­zogene Website

Ziel: Erstellung/Überarbeitung der Unternehmenswebseite

  • konzeptionelle Erarbeitung und Umsetzung einer neuen unternehmensbezogenen Website
  • Neukonzipierung und -gestaltung einer bestehenden Website (Relaunch)
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Schutzrechte

Ziel: Schützen der Marke durch

  • Eintragung einer Marke, eines Geschmacksmusters, Gebrauchsmusters oder Sortenschutzes
  • Beratungen zur Eintragung und die Abwicklung der Eintragung durch Rechtsanwälte

Art und Höhe der Förderung

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